nein – es geht nicht um die winklevoss zwillinge, sondern um uns. und uns wirft man gott sei dank auch nicht vor die facebookidee geklaut zu haben.
die konkurrenz hält uns vor ihre facebookideen nachzumachen und uns schamlos an fremde (ihre) ideen ranzuzecken.
die conclusio aus den vorwürfen: reines und befriedigendes arbeiten könne man nur erreichen, wenn man eigene ideen entwickeln würde. diesen zustand der erleuchtung und diese bewustseinsebene hätten wir offensichtlich noch nicht erreicht.
aber wenn, dann würden wir die selbe erfahrung machen können. (ich danke an dieser stelle für das darin zum ausdruck gebrachte vertrauen in uns).
sogar das wort anwalt kam in der mail vor – jaja.
die anklage lautet geschmacksimitat. man kann bei facebook zum ausdruck bringen, was man mag. und wir mögen seiten, die die konkurrenz (und hundertausend andere) auch mag. und wir teilen inhalte von seiten, deren inhalte auch von der konkurrenz geteilt werden. pfui!
zweiter anklagepunkt: gewinnspielabkupferung. bei einem unser zahlreichen gewinnspiele gab es tatsächlich den gleichen (oder heisst es selben?) preis zu gewinnen, wie ein paar wochen zuvor bei einem gewinnspiel der konkurrenz.
dieser fauxpas ist in der tat unentschuldbar.
ich schlage also einen zweipunkteplan vor.
1. anschaffung von räucherstäbchen für das büro, um die nächste bewusstseinsebene zu erreichen, damit wir bei der arbeit alle glücklicher und zufriedener werden und damit nicht mehr darauf angewiesen sind fremde ideen zu klauen.
2. der facebookbeauftragte wird bei der nächsten teamsitzug vor allen so richtig zur sau gemacht.
p.s. diese mail war mit sicherheit eine der abgefahrensten in meiner ganzen karriere. deswegen wird sie auch einen ehrenplatz im papierkorb bekommen. prost!



