inflation …

… ist ja im moment ein hippes thema, das von vielen medien mundgerecht verpackt an den mann gebracht wird. der mainstream hat ein spannendes thema entdeckt und analysiert offizielle zahlen, die so gar niemand so recht ernst nehmen kann. abgesehen davon, dass so wichtige kennzahlen, wie das geldmengenwachstum geflissentlich übersehen und ignoriert werden, obwohl es extrem am ansteigen dran am sein ist. im gegensatz zum geldmengenwachstum bei der familie beil, das seit jahren schon extrem rückläufig ist. dieser umstand ist den bundesbanken allerdings herzlich egal – tut auch nichts zur sache und ist eh nur eine kleine notiz am rande. jeder, der im leben steht und weiss, dass man flachbildschirme und pc`s nicht essen und verfeuern kann, weiss auch, dass die 3kommadingsbums prozent eher ein spass sind. aber will ich mal nicht zu viel schimpfen, sonst würde der geneigte leser noch denken, ich sei negativ eingestellt und kauft keine kindermöbel mehr bei uns.
apropos kindermöbel. wie siehts eigentlich mit teuerungsrate rund um die kinder räume aus?
die miete ist seit fast 10 jahren unverändert. wahnsinn oder? über nebenkosten brauche ich nicht zu schreiben. und bei der ware? small world hat bespielsweise in den letzten beiden jahren ein kräftigen schluck aus der pulle genommen. die erhöhungen machen denen meiner privaten krankenkasse alle ehre, aber die bauen zum glück keine möbel. annette frank ist seit einem jahr unverändert stabil. viele kleine firmen haben stark erhöht. bettwäschen und andere textilien sind bei fast zweiprozentigen steigerungen. viele erhöhungen gibt man allerdings nicht immer eins zu eins an die kunden weiter, weil dann die magische neun fallen würde. steuerabgaben sind extrem angestiegen (entschuldigen sie den kleinen kalauer). was mit den transportkosten passiert ist, kann sich auch jeder denken. diverse versicherungen? dreimal dürfen sie raten. und auch ansonsten geht die tendenz in die eine richtung.
einen kleinen trost gibt es trotzdem zum schluss. unser guter rat, der ist nicht teurer geworden …

3 Kommentare zu “inflation …

  1. Der Unterschied zwischen der wahrgenommenen und der statistischen (politischen?) Teuerungsrate liegt bei 6 %.

    Statistisch wird alles einberechnet, was man so kaufen könnte, also auch einmal in 10 oder 20 Jahren (Waschmaschine, Möbel usw.) = 3,x %.

    Die wahrgenommene Teuerung betrifft den täglichen Bedarf, (Lebensmittel, Kleidung, Mietnebenkosten usw.) = 9,x %.

    Wurde untersucht, ich habe nur den Namen von diesem intelligenten Mann vergessen…

  2. thomas,

    was mutt?

    man glaubt kaum, wieviele tricks es gibt, die mainstreamrate `runterzurechnen. aber wie war das mit den statistiken? hat aber auch alles seine vorteile. so bleibt es noch ein wenig ruhig.

    schöne grüsse

    p.s. du meinst herrn brachinger?

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