aller guten dinge sind drei

manchmal ist es wie verhext. als wenn einer unserer mitbewerber heimlich mit stoffpuppen und nadeln spielt. hin und wieder passieren dinge, die eigentlich nicht passieren dürften und vielleicht gerade deswegen doppelt und dreifach passieren.  das heisst, es läuft nicht so, wie es laufen sollte. momentan verschicken wir rund 100 pakete und ca. 10 möbellieferungen per spedition pro woche. wir geben stets unser bestes, aber manchmal reicht das nicht. ich weiss, dass das (fast) jeder sagt, aber es kann ja trotzdem stimmen. entweder der hersteller lässt uns im stich, die spedition baut mist oder wir pennen. dann wird etwas falsch geliefert, oder zu spät geliefert oder die sendung ist „mangelhaft“, oder kaputt, oder, oder, oder …. jedenfalls bedeutet das „oder“, dass irgendwo jemand auf schöne sachen von kinder räume wartet und wartet und wartet, oder sie bekommt und unzufrieden ist.  das ist zwar ärgerlich – gerade auch für die kunden – aber „shit happens“. meistens bekommt man das in den griff und marketinggurus sagen, dass jedes missgeschick ein glücksfall ist, weil man dann erst beweisen kann, wie gut man wirklich ist und einen stammkunden dazu gewinnen kann. es fängt an peinlich zu werden, wenn ein kunde zweimal betroffen ist – da hilft auch kein marketingguru mehr – und das manchmal mit 2 bestellungen, die monatelang auseinanderliegen. da kann dann nur herr murphey seine finger im spiel haben. das ist ja dann schon fast wie ein sechser im lotto. uns sind diese dinge schrecklich unangenehm. aber sehr wahrscheinlich greift hier das gesetz der serie. augen zu und durch und das beste daraus machen und zwar schnell. vor ein paar wochen hatten wir aber einen rekord. da hat es einen kunden 3 mal erwischt. zuerst sind die falschen möbel geliefert worden. weil es schnell gehen musste, haben wir direkt vom hersteller an die kundenandresse liefern lassen. das ist eine absolute ausnahme, weil wir erst kontrollieren und umpacken wollen und müssen. der familiennachwuchs war schon da. also möbel dort stehen lassen, neu bestellen und umtauschen. die zweite lieferung kam dann auch relativ zügig. auspacken, kontrollieren, weitersenden. alles prima. 3 tage später kommt ein anruf von den kunden, das bett sei zermackt. man habe die lieferung unter vorbehalt angenommen und den beschädigten karton fotografiert. na herzlichen glückwunsch. die laune steigt in`s unermessliche und die des kunden gleich mit. alles zurück marsch-marsch. und die ganze geschichte neu bestellen. beim dritten mal wollten wir auf nummer sicher gehen und mit unserem eigenen wagen ausliefern, weil wir das risiko per spedition nicht noch einmal eingehen wollten. also bei uns auspacken, kontrollieren neu einpacken auf den hof stellen noch mal kontrollieren, in den wagen steigen und vergessen, dass die möbel auf dem hof stehen. oweioweiowei. da schiesst einem das blut in den kopf und man fühlt sich so, als sei eine ganze grippewelle im anmarsch.
aber da muss man durch, ob man will oder nicht. und in meinen augen hilft in diesen momenten nur absolute ehrlichkeit sich selbst gegenüber und dem kunden gegenüber – ja und manchmal ein dicker, dicker blumenstrauss …

 

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