hundekacke

vor einiger zeit hatte ich an dieser stelle ja mal angemerkt, dass einige aufgeweckten zeitgenossen ihre vierbeinigen freunde in unseren garten kacken lassen. in der hoffnung, dass sie lesen können – die herrchen, nicht die hunde –  hatte ich ein schild aufgestellt und mit meiner schönsten handschrift bemalt.
in diesem text bat ich die schmerzfreien zweibeiner darum ihren freund doch bitte in ihren eigenen garten kacken zu lassen. alternativ – wenn kein garten vorhanden – machte ich den vorschlag ihr wohnzimmer als haufenabladestelle zu nutzen.
für kinder und eltern gäbe es schliesslich unterhaltsameres als in den extrementen von hunden zu wühlen.
für die dauer des schildstandes zeigte der inhalt durchaus wirkung.
jetzt ist das schild weg und nach ein paar tagen reiht sich wieder haufen an haufen an haufen an haufen.
vielleicht können sie ja doch nicht lesen – die kleinen scheisserchen.
benehmen, anstand und grundzüge sozialen verhaltens sind für einige scheinbar doch glückssache und deren niveau hat in etwa den gleichen level, wie die spitze der verdauten frolics.
in meiner phantasie male ich mir aus, wie die sympathischen mitbürger unter gewaltandrohung gebeten werden die kacke ihrer lieblinge an ort und stelle aufzuessen. ich finde das wäre eine angemessene verfahrensweise.

3 Kommentare zu “hundekacke

  1. sie, lieber herr oliver, sollten das informationstextchen an den zaun pinseln oder in die hecke schnitzen, damit dem hundekackeneigentümer ein licht aufgeht – vielleicht.

  2. lieber herr schoss,
    vielen dank – auch für die inspiration bei diesem scheiss thema.

    hallo anja,

    der hund kann nicht lesen – weiss ich.
    der/die besitzer auch nicht – fürchte ich.

    herzliche grüsse

    oliver beil

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