das 7. gebot – du sollst nicht stehlen

jedes kind weiss mittlerweile, dass man (nicht nur im internet) keine texte und bilder klauen darf. also kann man ruhigen gewissens von vorsatz ausgehen, wenn es dann doch jemand tut.
geklaute texte finde ich schon ärgerlich genug. allerdings reicht dann meist eine „nette“ mail, um das aus der welt zu schaffen. wenn es sich allerdings um fotos und oder meine entwürfe handelt, „krich isch schaum vorm mund.“ (jeder, der „asterix auf korsika“ kennt, weiss was ich meine. allerdings geht es da um schwestern und nicht um fotos).
die homepage eines „kollegen“ zierten mindestens 2 unserer fotos. ich sage mindestens, weil es noch mehr waren, deren rechte aber nicht bei uns liegen. beide fotos zeigen individuelle entwürfe von mir und beide fotos sind seinerzeit von ross feltus gemacht worden. und jetzt waren sie auf der homepage eines/des berliner konkurrenten zu sehen.
ich will hier gar nicht von moral und ethik anfangen. sonst denken die leser noch ich sei altmodisch und spiessig. also beschränke ich mich auf ganz profanes recht.
das sind dann die (wenigen) fälle, in denen wir uns eine vorherige kontaktaufnahme sparen und es direkt den (teuren) weg über den anwalt geht.
also – finger weg!

5 Kommentare zu “das 7. gebot – du sollst nicht stehlen

  1. Lieber Oliver,

    bei diesem Eintrag habe ich ein schlechtes Gewissen. Ich hatte mir vor Kurzem eines deiner schönen Bilder geliehen und veröffentlicht. Ich hatte dich gar nicht um Erlaubnis gefragt. Oh man, wie peinlich. Ist mir wirklich unangenehm. Ich hoffe du verzeihst mir 😎

    Aber zumindest der Backlink ist angekommen. So jetzt geht es mir besser 😉

    HG Stefan

  2. hallo stefan,

    ich hatte die fotos relativ schnell gesehen und zugegeben – ich hätte keine probleme damit gehabt, wenn du mich vorher gefragt hättest. aber trotzdem musst du kein schlechtes gewissen haben. zum einen hätte ich eh nichts dagegen gehabt, zum anderen handelt es sich um herstellerfotos, die ich nur bearbeitet hatte. zudem ist deine intension eine andere und du hattest ja die quelle angegeben. in diesem fall geht es um einen konkurrenten, der zum teil das gleiche sortiment hat. die fotos sind mein eigentum – und was viel schwerwiegender ist, die möbel sind meine entwürfe und auch nur bei uns erhältlich. diese dann zu nutzen, um eigenes marketing zu betreiben und sich nach aussen zu präsentieren ist eben eine völlig andere kragenweite. deutlicher will ich an dieser stelle nicht werden.

    schöne grüsse

    oliver

  3. Auf jeden Fall drücke ich der (teuren) Gerechtigkeit die Daumen.

    Was ich mich schon oft gefragt habe – gibt es denn gar keine Möglichkeit sein geistiges Eigentum im Vorfeld zu schützen. Hinterherlaufen ist immer unangenehm. Leider habe ich bis heute keine Idee.

    LG Stefan

  4. … für uns ist es ja nicht teuer.
    inhaltlich gibt es die möglichkeit des geschmackmusters beim patentamt (ist hier auch erfolgt). was die fotos angeht gibt es eine reihe von technischen möglichkeiten der sichtbaren und/oder unsichtbaren wasserzeichen. aber das ist auch keine sicherheit dafür, dass es nicht immer jemanden gibt, der sich darüber hinwegsieht. insofern schützen dich die vorsichtsmassnahmen auch nicht vor dem hinterherlaufen – leider.

    schöne grüsse
    oliver

  5. Man muß es abe auch immer wieder mal ansprechen. Unsere Bilder machen auch oft bei Ebay und co die Runde. Da muß man schon mal anschreiben. Das reicht in den meisten fällen.

    Gruß Conny

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