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oliver beil - dem chef sein blog. alles wichtige und unwichtige rund um die kinder räume ag in düsseldorf



temporary offline

September 1st, 2010 oliver geschrieben in onlineshop intern noch keine kommentare »

das sind die lieblingsworte eines jeden shopbetreibers.
und die woche der ausfälle geht fleissig weiter. nachdem es unsere warenwirtschaft erwischt hat, bzw. die abgesoffenen leitungen dorthin, hat sich von vorgestern abend bis gestern morgen unser shop selbst abgeschaltet. er hatte keinen bock mehr und liess uns das mit oben genannten worten wissen. zu viele besucher wollten zu viel auf einmal von ihm. wenn das pasiert, dann streikt er. ist so ähnlich wie damals in der jugendzeit beim flippern. wer dem spielgerät zu nahe kommt, wird mit missachtung gestraft. tilt.
gestern wurden dann am server einige anpassungen vorgenommen und jetzt muss er wieder ran – der shop.

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unschöne abhängigkeiten

August 31st, 2010 oliver geschrieben in onlineshop intern noch keine kommentare »

so eine warenwirtschaft ist eine feine sache. ganz bestimmt. was man an ihr hat, merkt man erst, wenn man sie nicht mehr hat. wie so oft im leben. so geschehen letzte woche, als wir auf dem trockenen sassen. ganz im gegenteil zu dem server, auf dem die warenwirtschaft montiert ist. der server, bzw irgendein technisches dingsbums, was wichtig für ein anderes teschnisches dingsbums ist, das wiederum wichtig für die lange leitung ist, ist regelrecht abgesoffen. prost!
wir haben das mächtige programm ausgelagert. auf einen externen server, der ziemlich weit weg steht. das hat den ein oder anderen vorteil für uns, aber auch eben mindestens einen nachteil, wie wir erleben mussten.
fast 3 ganze tage lief nix. und das ist umso unschöner, wenn man sich der abhängigkeiten bewusst wird. in unseren anfängen in grauer vorzeit wurde alles mit der zetteltechnik erledigt. inzwischen sind im laufe der jahre moderner und zeitgemässer geworden. aber auch anfälliger. ein programm, das  alle arbeitsabläufe regelt und organisiert.  fällt es aus, kann man iim wahrsten sinne des wortes nichts machen.
keine e-mails, keine adressen, keine kontaktdaten. kein warenbestandsabglich mit dem onlineshop. kein einlesen der bestellungen. kein verarbeiten der bestellungen. keine bestellungen bei den lieferanten. keine interne warenstandsanzeige. keine reklamationsbearbeitungen. keine angebotserstellungen. keine rechnungen. kein einlesen der kontostände, bzw. kontrolle der vorkassenzahlungen. und so weiter und so weiter. kurz um. keine arbeit. neben der tatasache, dass sie nicht erledigt wird und kunden nicht kontaktiert werden können, dass sie nicht erledigt wird, häuft sie sich natürlich an.
in solchen momenten sehnt man sich die alte zettelwirtschaft zurück. aber was tun, wenn`s brennt?

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jährlich grüsst das murmeltier

August 18th, 2010 oliver geschrieben in onlineshop intern noch keine kommentare »

jeden tag gibt es tausend kleine und grosse entscheidungen zu fällen. gut, wenn man sich mit jeder davon nicht allzu lange aufhält und direkt handelt.
sonntag wurde mir mal wieder klar, dass auf unserem server zur zeit nix geht. zumindest zu spitzenzeiten. dann gibt es stau bei kinder räume und das ist nicht schön. mittlerweile sind wir bei 3 – 4 tausend besuchern täglich. dazu kommt der neue (zweite) shop auf unserem server, der natürlich auch steigende besucherzahlen generiert. dann gibt es noch eine warenwirtschaft, die mehrmals täglich mit dem shopsystem kommuniziert und daten abgleicht.  alles zusammen, lässt uns bzw. den server ziemlich alt aussehen.
schnell war klar, dass wieder einmal ein neuer her muss.
profihost angeschrieben. innerhalb von ein paar minuten eine antwort bekommen incl. gutem angebot eines bereits bestehenden system. zum gegenchecken an unserem “technischen betreuer” anzido weitergeleitet. ebenfalls ein schnelles o.k. bekommen. montag mittag bestellt. montag nachmittag umgezogen und nun ist er bereits da. unsere beiden shops laufen nun auf einem neuen system mit wesentlich mehr kapazitäten. das ist bereits unser drittes eigenes system. mal sehen, wie lange es dieses mal vorhält.

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tapeten wahn

August 5th, 2010 oliver geschrieben in onlineshop intern noch keine kommentare »

das schöne wörtchen “wahn” kommt in solch charmanten worten wie wahnvorstellungen, verfolgungswahn, wahnsinn oder auch badewahne vor. und das wort tapeten? das kommt nur in der tapete an sich vor. tapeten wohin man schaut. und das ist überall. hinter jeder türe sehe ich sie. grosse tapetenrollen, die ihre tapetenzähne fletschen. rollen, die sich zusammenrotten, um mich in bis zum tapezierten horizont zu jagen. tapetenstämme, die zu tausenden um ihren tapetengott tanzen und beschwörende gesänge in den tapetenhimmel kleistern. gestern noch habe ich eine tapetenrolle um ein tapetenfeuer tanzen sehen. “ach wie gut, dass niemand weiss – auch der beil nicht – dass ich auch noch komm.”
letzte woche noch haben sie mich drei mal heimgesucht. unabhängig voneinander. und das schlimmste daran? eine tapetenkollektion ist schöner, als die die andere. als erstes lag die neue kollektion von camengo auf meinem tisch. gegen mittag kam eine mail mit dem hinweis, dass es september (endlich) etwas neues von osborne & little gibt. am nachmittag dann ein anruf verbunden mit einer mail von einer düsseldorfer tapetenmanufactur. sowas schönes habe ich ja noch nie gesehen. und das war an einem tag. vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass hier noch 9 unbearbeitete tapetenbücher rumliegen. onszelf, esta, arte und von rasch. dazu die schöne kollektion jimbo, die schon lange eingepflegt ist und nur noch auf einen klick wartet.
also kein ende des wahns in sicht.
deswegen wird jetzt ein tapetenschnitt gemacht. es werden nur noch neue kollektionen in den kinder räume deko shop eingearbeitet, die a) eine inhaltliche und gestalterische ergänzung zum bestand sind. also es wird nicht die tausendste dschungelbordüre und die zehntausendste tapete mit schmetterlingen geben. und b) kommt von den klassikern nur noch eine neue kollektion in den shop, wenn eine alte ausläuft. wir wollen uns und vor allen dingen die kunden nicht überfordern. ich glaube, dass der tapetenschuss nach hinten losgehen würde je mehr auswahl von einer sache, desto weniger käufe. und jetzt sind wir an einer grenze …
noch zwei hinweise. auf unserer facebook insider seite werden lange vor der veröffentlichung schon einige impressionen der neuen sachen gezeigt. und neue tapetenkollektionen kommen ausschliesslich in den neuen kinder räume deko shop.

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zu logisch

August 2nd, 2010 oliver geschrieben in hersteller, onlineshop intern 3 kommentare »

hier wieder mal ein paradebeispiel dafür, wie es zu interessenskonflikten zwischen hersteller und händler kommen kann. gepaart mit unterschiedlichen auffassungen der vertriebskanäle. in diesem fall webshop und strassenladen.
und zwar geht es um die multifunktionsfahrräder von zigo. an dieser stelle kann ich leider keinen link in unseren shop setzen, weil ich sie kurzerhand entfernt habe.
der hersteller bzw. vertrieb verkauft die fahrräder nicht nur an uns händler sondern auch an endkunden. so weit so gut. und zwar ebenso wie wir über einen internetladen. so weit so immer noch so gut. ein kunde machte uns darauf aufmerksam (nach einer ausführlichen beratung), dass die fahrräder im hauseigenen webshop versandkostenfrei geliefert würden. wir nehmen nahmen dafür 30, um einen kleinen teil der kosten zu decken. so weit so etwas weniger gut. das würde bedeuten, dass wir auch versandkostenfrei liefern müssten, um konkurrenzfähig zu bleiben. das argument kommt übrigens vom oben angesprochenen hersteller, der uns im laufe der folgenden diskussion darauf hinwies, dass dies ein sehr preissensibles produkt sein.
richtig charmant wird die geschichte aber erst, wenn der geneigte leser erfährt, dass uns seitens des herstellers versandkosten in höhe von 50€ berechnet werden. also fahrrad zum endkunden kostet nix. fahrrad zum kunden (nämlich uns) kostet 50 €. noch charmanter, wenn man die argumentation dazu hört.  die kalkulation wäre so knapp, dass ein kostenloser versand zu uns als händler nicht drin ist – verstehe. warum der kostenlose versand zum endkunden drin ist? weil dieser nicht dafür bestraft werden soll, dass er im netz kauft und nicht im lokalen handel – verstehe. bei so viel logik habe selbst ich kapituliert. argumentativ kann ich da jedenfalls nicht mithalten.
um das noch mal etwas plastischer zu gestalten, was die kalkulation für uns bedeuten würde plus der übernahme beider versandkosten hier noch mal ein rechenbeispiel.
wir müssen für das fahrrad rund 800 € bezahlen. verkaufen tun wir es für 1450 €.
von dem verkaufspreis gehen ab: mwst, transport zu uns, versand zum kunden. bleiben unterm strich rund 1050 €. handling, pesonal und weitere kosten nicht mit eingerechnet. das wiederum bedeutet, dass bei einem verkaufspreis von 1450 rund 200 € bei uns in der kasse bleiben. niemand kann ernsthaft glauben, dass das ein lohnendes und faires geschäft ist. eben – und deswegen gibt es sie auch nicht mehr bei uns im internetladen.

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der teppich kann nichts dafür

Juli 29th, 2010 oliver geschrieben in dumm gelaufen, onlineshop intern noch keine kommentare »

die leicht erboste mail eines kunden ist im nachhinein so ziemlich verständlich. wie wir dazu kämen ihm einen teppich mit so offensichtlichen mängeln zu schicken. ob es ein ausstellungsstück wäre. nein es war kein ausstellungsstück.  der teppich war eine berechtigte retoure (reklamation) wegen ziemlicher mängel eines anderen kunden. dummerweise handelte es sich bei beiden um das selbe modell. und so kam es, dass wir den reklamierten teppich zum kunden b schickten, anstatt zurück zum hersteller und natürlich den einwandfreien teppich, der für den kunden b gedacht,  war als reklamation zum hersteller. dumm gelaufen …

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musterversand – momentaufnahme

Juli 28th, 2010 oliver geschrieben in onlineshop intern noch keine kommentare »

ein kleiner fotoblick hinter die kulissen. es handelt sich nicht um unser tapetenlager, sondern um das lager für die tapeten – , bordüren-, und stoffmuster.

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